WOCHENBLATT Kirchheimbolanden – 10.07.2019

Heute schreibt das Wochenball in Kirchheimbolanden folgenden Bericht.

Stuttgart/Gauersheim Kunstvolles Spiel mit Worten in nur 300 Sekunden – kurz, knackig, prägnant und dirkekt auf den Punkt. Am 14. Juni fand im Mövenpick Hotel Stuttgart der internationale Speaker Slam statt, erstmalig nach New York, Wien, Frankfurt, Hamburg und München in Stuttgart.

Der Speaker Slam ist ein Rednerwettbewerb. So wie bei den Poetry Slams um die Wette gereimt und gerappt wird, messen sich beim Speaker Slam Redner mit ihren persönlichen Themen gegeneinander. Die 66 Finalisten, zu denen auch der aus Rheinland-Pfalz stammende Keynote Speaker Karsten Kroll gehörte, mussten sich bereits am Mittwochabend vor den nahezu zweihundert Zuhörern beim sogenannten Silent Speaker Battle beweisen. Dabei hatte jeder Redner vier Minuten Zeit. Die Schwierigkeit dabei, vier Sprechen waren gleichzeitig auf der Bühne und sprachen in Mikrofone. Die Zuhörer hatten Kopfhörer und konnten so auswählen, welchem der vier Redner sie zuhören. So entschieden oft Sekunden über Sieg oder nIederlage. Abgestimmt wurde dann mit Hilfe einer Smartphone App. Ein spannender und interessannter Abend, das Battle endete spät in der Nacht.

Aus 14 Nationen flogen die Speaker extra zu diesem Wettkampf ein. Für jeden der Teilnehmer blieben nur fünf Minuten, um das Publikum und die siebenköpfige Jury zu begeistern. Einen Vortrag auf diese Zeit zu reduzieren und trotzdem alles zu sagen, was wichtig ist, und sich dann auch nich mit seinem Publikum zu verbinden, ist wohl die Königsklasse im professionellen Speaking. Nerven brauchen die Teilnehmer in jedem Fall, nach fünf Minuten wird das Mikrofon abgeschaltet.
Der von Top Speaker Hermann Scherer ins Leben gerufene Event begeistert mit vielfältigen Themen, die so bunt und abwechslungsreich wie das Leben selbst sind. Der Speaker Slam wurde lIve im Fernsehen umd im Internet bei Youtube und Facebook ausgestrahlt und erreichte so ein großes Publikum. Ganz nebenbei wurde dabei noch ein neue Rekord aufgestellt. Noch nie waren so viele Speaker nacheinander auf einer Bühne.

Eine professionelle Jury wählt unter allen Teilnehmern einen Gewinner aus. Die Jury bestand unter anderem aus dem Top Speaker Ludger Quante, dem Geschäftsführer von Hamburg 1TV Jörg Rositzke, dem Speaker Janis McDavid, der in Hamburg den ersten Preis des Speaker Slams erhielt. Der 27-jährige Redner, Buchautor und Weltreisende kam ohne Arme  und Beine auf die Welt. In seinem Beitrag sprach er über die positive Ausrichtung, die jeder Mensch seinem Leben geben kann. Ebenfalls Mitglied der Jury waren Vertreter renommierter Redneragenturen und der Lufthansa.

Besonders war, dass sogar mehrfache Weltmeister und 16-fache Deutsche Meister in den verschiedenen Sportarten und ein herausragender Physikprofessor an diesem Event teilnahmen. Einige der Teilnehmer hielten ihre Reden auch in Englisch.

Auch der in Gauersheim wohnende Key Note Speaker Karsten Kroll konnte nicht nur das Publikum mit seiner Rede begeistern, sondern auch die Jury. Er erhielt einen Excellence Award.

Die Themenauswahl oblag den Slammern selbst. Sie müssen ihre Texte eigenständig schreiben und mussten sich entscheiden mit welchen Themen sie das Publikum in ihren Bann ziehen können.

Die Herausforderung des abends bestand darin, das Publikum und die fachkundige Jury, genau dort abzuholen wo sie sind, sie zu überzeugen und für das Thema zu begeistern – all das in nur fünf Minuten.

 

1. Internationales Symposium „Führungskrise Vertrauen“

Pressebericht

Internationales Symposium „Führungskrise Vertrauen“
14. und 15. Juni Flughafen Stuttgart

 

Es bot sich eine eindrucksvolle Kulisse im Mövenpick Hotel direkt am Flughafen Stuttgart, als Jörg Bothe das 1. Internationalen Symposium „Führungskrise Vertrauen“ eröffnete. Mehr als 160 Teilnehmer aus 14 Nationen, von Schweden bis Pakistan, haben den Weg nach Stuttgart gefunden. UnternehmerInnen, Extremsportler, Therapeutinnen, IT Experten, Yoga-Lehrerinnen, Gastronomen, Mathematiker, Berater, Zauberer, Menschen mit körperlichen Handicaps, Physik Professoren und viele andere Personen waren in Stuttgart in dabei.

Das Ziel des Symposiums war es eine Diskussion zum Thema Vertrauen in allen Facetten anzuregen. Ganz bewusst wurde auf ein umfassendes Fazit zum Ende der Veranstaltung verzichtet. Die Diskussion und das Vertrauen waren Ziel und Aufgabe zugleich. Jörg Bothe, Initiator des Symposiums, startete gleich zu Beginn seiner Rede mit der Aussage und seinem Motto: „ Vertrauen ist die Währung der Welt!“ und das nicht nur auf der großen diplomatischen Bühne, sondern auch dann, wenn die volkswirtschaftlichen Kosten von Burn-out und innerer Kündigung durch fehlendes Vertrauen in die Führung betrachtet werden. Auch das Vertrauen in staatliche Institutionen war in den zwei Tagen immer wieder ein wichtiger Aspekt. Den Blick dabei einmal auf die Pakistanischen Verhältnisse zu richten, schaffte in den Diskussionen eine neue Einordnung auf die mitteleuropäische Situation.

Die Frage, nach dem Vertrauen in die Führung in allen wirtschaftlichen Bereichen stand von Beginn an im Mittelpunkt. Ohne Vertrauen kann selten eine gute Geschäftsbeziehung entstehen, oder wie der Unternehmer und Schlafexperte Karsten Kroll, meinte: „Verträge braucht es nur dann, wenn das Vertrauen nicht oder nicht mehr da ist!“ Was kann eine Führungskraft aber tun, um Vertrauen der Mitarbeiter zu erlangen und gleichzeitig schnelle Ergebnisse erreichen? Die bekannte Sandwichposition des Mittleren Managements erfuhr eine kritische Würdigung. „Wieviel Augenhöhe zwischen Mitarbeiter und Führungskraft ist erforderlich? Das hat mit Haltung zu tun?“ wie Claudia Nover, Yogalehrerin, in der Abenddiskussion forderte. Melanie Lukowski, erfolgreiche Führungstrainerin aus Lübeck, „es ist wichtig, dass die Mitarbeiter sich wertgeschätzt und nicht sich nicht nur als Arbeitstier fühlen!“ Aisun Dodenhoff, Expertin für Gleichwürdigkeit, weitete den Blick dann noch einmal auf die Erziehung unserer Kinder. In ihrem Vortrag „Gleichwürdigkeit“ hinterfragte Sie, ob die tägliche elterliche Bevormundung reife, freie und vertrauensvolle Menschen hervorbringt.

Die Reihe der Symposien werden mit einer Expertenrunde im Herbst 2019 in Frankfurt fortgeführt. Weitere Informationen dazu unter www.joerg-bothe.de

Jörg Bothe ist Vortragsredner zu den Themen Vertrauen und Führungskultur und Experte für schnelle und nachhaltige Ergebnisse.

Sein Buch Führungskultur! Vertrauen und Respekt führen zu Höchstleitung, erscheint im Herbst im Springer Verlag.

Fachartikel können unter www.joerg-bothe.de/ergebnisschmiede heruntergeladen werden.