KARSTEN KROLL – PERSÖNLICH

  • ehemaliger Extremsportler
  • mehrfacher IRONMAN© Finisher
  • mehrfacher Ultramarathon Finisher
  • mehr als 30 Marathons und Halbmarathons

„Was wenn es doch geht?“ diese Frage beschäftigt ihn schon sein gesamtes Leben. All seine Erfolge aus dem Sport musste er sich als angeblich sportlich Untalentierter hart erarbeiten. Schon früh als Kind entdeckte er für sich, dass er kein Interesse am Mannschaftssport hat. Nach einem Fussballtraining als 6-jähriger, stellte er fest, dass es so viele Kinder bei dem Spiel gibt, allerdings nur einen Ball. Damit war die Fussballkarriere hinfällig. Er hat sich für den Radsport entschieden.

Viel training – Viel Erfolg. Ein Motto, dass er sehr spät revidieren musste. Nach seiner mehr als 10-jährigen Radpsportkarriere und einem schmerzhaften beruflichen Wechsel wurde eine Sportart gesucht, die man relativ einfach betreiben kann und auch wenig mit dem Rad fahren zu tun haben sollte. Laufen, das muss die Lösung sein. Damals hatte er einen Job als Rettungsassistent angenommen. 48 Wochenstunden, manchmal auch mehr, somit wenig Freizeit und wenig Zeit für Hobbies.

Ein Notarzt war Ultramarathonläufer. Er wollte gerne mal mit ihm laufen. 5 Kilometer am Stück packte er schon, nur dass der Arzt sich wegen 5 Kilometern keine Schuhe anziehen würde, so seine Antwort auf die Frage nach einem gemeinsamen Lauf. Er wollte aber unbedingt laufen und sagte so zu einem 15 Kilometer am Abend zu. Nach wenigen Trainingseinheiten von max. 5 Kilometern war es eine beachtliche Leistung. Der Ehrgeiz war geweckt. Wie kann man mit wenig Zeit ein großes Ziel, wie einen Marathon erreichen. Ohne zu wissen, dass er dieses Wissen einmal weiter geben wollte. Er trainierte etwa zwei bis maximal drei Stunden pro Woche und schaffte es so nach nur drei Monaten Vorbereitung einen Marathon zu laufen.

Drei Monate später lief er den ersten 50 Kilometer Lauf seines Lebens.

Als Laufen nicht mehr ausreichend war, wurde ein neues Ziel gesucht, diesmal IRONMAN. 3,86 KILOMETER schwimmen, 180 km Rad und zum Abschluss einen Marathon mit 42,195 km. Ein irrsinniges Vorhaben, wenn man bedenkt, dass er seit Jugendzeiten nicht mehr geschwommen ist. Auch hier wollte er wieder neue Wege gehen. So effizient als nur möglich trainieren. Während andere bis zu 20 oder gar 30 Stunden die Woche trainierten, waren es bei ihm im Schnitt nur etwa 8 Stunden im Maximum.

Er hat nie einen Marathon oder Ironman abbrechen müssen, auch wenn es dafür zwei Mal gute Gründe gegeben hätte.

Heute ist er als Geschäftsführer tätig und gibt als Experte für Bewegung, Erholung und Lebensqualität sein Wissen in Vorträgen weiter.

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